Der Große Baumeister war uns gnädig und strahlte uns sonnig zu, anlässlich unserer Stadt-Lemniskatenwanderung, im Rahmen des Festivals der Freimaurerei in der Lessingstadt Wolfenbüttel.
Entsprechend gut gelaunt ließen sich zwei Dutzend Brüder, Schwestern und Gäste durch die Gassen und über die Plätze treiben.
Eiskugeln in Waffeln auf dem Wege, kurze Erläuterungen auf dem Schloßplatz, eine spontane Darbietung der Ringparabel zu Füßen der Nathanstatue führten uns zum Logenhaus, wo Erfrischungen auf uns warteten und wir unser würdiges Zeremonial abhielten.
Ausklingend die zweite Runde der Lemniskate vollziehend trennten wir uns am Punkte unseres Ausgangs in freudigen Umarmungen.
Am 7. Juni 2024 feierten wir die erste Tempelarbeit im Rahmen des 1. Festival der Freimaurerei in Wolfenbüttel.
Erstmalig wurde eine Instruktionsloge im Ritual des Lehrlingsgrades nach Friedrich Ludwig Schröder gefeiert.
Dies war auch die erste gemeinsame Tempelarbeit der amtierenden Distriktbeamten des Distrikt Niedersachsen / Sachsen-Anhalt.
34 Brüder aus 10 Orienten, darunter 2 Brüder, die das Ritual jahrelang erarbeitet haben, waren darunter.
Nach den ersten Feedbackgesprächen füllt das Instruktionsritual eine Lücke in der Ausbildung der Brüder, deren Logen nach dem „Schröder-Ritual“ arbeiten.
Wir freuen uns auf die weiteren Tempelarbeiten im Rahmen des Festivals. Anmeldungen sind zum Teil noch möglich, aus bautechnischen Gründen ist die Teilnehmerzahl begrenzt und macht eine Anmeldung nötig.
Pünktlich wie die Maurer fanden sich ein gutes Dutzend Brüder zu Füßen des ehernen Denkmals unseres guten Bruders Gotthold in Braunschweig wieder. Guter Stimmung ließen wir uns auf grünenden Umwegen jenseits der Hauptstraße zu unserem in den ewigen Osten vorausgegangenen Bruder wandeln. Dort angekommen nahmen wir ihn wieder zeremoniell die Kette und das Folgende [auszugsweise] wurde gesprochen:
Drei Rosen, Drei Schläge, DreiEINigkeit – Br. Gotthold zum Gedenken
Das am vergangenen Wochenende im Rahmen des Freimaurerfestivals in Wolfenbüttel durchgeführte Collegium Masonicum (CM) war wieder eine inspirierende Veranstaltung. Das CM wurde in einem hervorragenden Ambiente im Schloss Wolfenbüttel durchgeführt.
Hier z. B. drei Erlebnisberichte im O-Ton.
„Das letzte Mal bin ich als Geselle beim Collegium gewesen – das war noch vor der Pandemie. Mittlerweile habe ich ein Mündel und um seinen Horizont über unsere örtliche Bruderschaft hinaus zu erweitern, entschied ich mich, mit ihm wieder am diesjährigen CM teilzunehmen. Das besondere an der Veranstaltung ist ja, dass man sich ein ganzes Wochenende lang nur der Vertiefung in die Freimaurerei widmen kann – und dabei auch mal überraschend neue Perspektiven außerhalb der im eigenen Orient üblichen Lesarten kennenlernt. Mir gefielen vor allem die Aspekte masonisch-humanistischer Lebensphilosophie, die diskutiert wurden, und die Erörterungen zur Großlogen-Ordnung werde ich nochmal in meiner heimischen Bauhütte ansprechen. Ferner bietet das CM die Möglichkeit, mit Disktriktsbeamten zusammen zu kommen und aktuelle Entwicklungen der Großloge zu besprechen, wodurch der Entfremdung der übergeordneten Organe und der Bauhütten von einander vorgebeugt werden kann. Und letztlich gilt: In der Begegnung mit dem Fremden, Neuen und Anderen erfahren wir stets auch mehr über uns selbst, wie es der Gesellengrad lehrt. Die geschützte, brüderliche Atmosphäre des CM bot mir dafür genau den richtigen Raum.“
Am 08. Juni 2024um 11.00h findet in Wolfenbüttel im Rahmen des Festivals der Freimaurerei eine Lemniskatenwanderung für Freimaurer/innen, ihren interessierten Partner/innen und Gäste statt. Veranstalter ist der Freimaurer-Distrikt Niedersachsen/Sachsen-Anhalt der Großloge A.F.u.A.M.v.D.
Freimaurer der Loge „Zu den drei Lilien“ aus Berlin waren zu Gast bei ihren Brüdern in Einbeck.
Ein dreitägiges Programm ließ sie eintauchen in die Stadt Einbeck mit ihrem sehenswerten Stadtbild, in die Arbeit der Einbecker Senfmühle und die vielen Exponate des PS-Speichers. Ein intensiver Austausch zwischen Gastgebern und Gästen zeigte einmal mehr, wie schnell und unvoreingenommen Menschen in Kontakt und über (viele) Gemeinsamkeiten und (wenige) Unterschiede ins Gespräch kommen können. Abschließend zelebrierten die Berliner und die Einbecker Freimaurer eine gemeinsame Arbeit im Tempel der Loge.
Freimaurer, die auf diese Weise reisen, sehen mehr: sie erlangen ein weites Verständnis für die Vielfalt der Anderen und ihr Bemühen, für eine humanere Gesellschaft einzutreten.
Freuten sich über die gemeinsame Zeit, den Austausch und die gemeinschaftliche Arbeit: die Logenmeister Jörg Dodenhöft (Georg zu den drei Säulen, links) und Frank Ludwig (Zu den drei Lilien, rechts).
Scheinbar extra für die Jüngsten und Junggebliebenen unter uns wird das Festival der Freimaurerei – Teil 1: Lessing am 31. Mai eröffnet werden, indem wir zum Namensgeber Br. Gotthold Ephraim brüderlich wandern wollen. Nach einem kleinen Spaziergang vom Logenhaus in Braunschweig aus, werden wir Lessing besuchen um ihm mit den drei Rosen das Andenken zu bewahren.
Direkt im Anschluss gehen wir in das 123. Collegium Masonicum über. Dieses Format ist besonders zum Kennenlernen der jungen Brüder untereinander im formlose abendlichen Zusammensein am Freitag gestaltet. Einige Teilnehmer vorheriger CMs halten diesen Abend für das Hauptsächliche des Wochenendes.
Residierend in Wolfenbüttel, genauer: der Schünemannschen Mühle direkt am Wasser bei Klein Venedig gelegen, werden wir uns dann den Tag über neben kulinarischer Begleitung im Schloß in die mitgebrachten Fragen vertiefen. In bester freimaurerischer Manier gibt es zwar selten „die richtige Antwort“, aber die vielfältigen Ansichten, Er-Kenntnisse und Erfahrungen der Teilnehmer sind oft für eine neue oder andere Perspektive gut.
Nach gemeinsamem abendlichen bis nächtlichem Ausklang folgt die zweite Runde am Sonntag bis zum letzten gemeinsamen Mittagessen.
Die brüderliche Atmosphäre ist für mich der Vordergrund, weshalb ich gern wiederholt teilgenommen habe und werde.
Freitag, den 12. Juli 2024 im Logenhaus Wolfenbüttel 19:00 Uhr 38300 Wolfenbüttel; Kanzleistr. 4
Einlass ab 18:00 Uhr
Historisches Ritual „Drei starke Schläge“ von 1730/1760
Die Sommertagung der Forschungsloge/-gesellschaft Quatuor Coronati findet vom 11.-14. Juli 2024 im Rahmen des Festivals der Freimaurerei in Wolfenbüttel statt.
Dabei soll am 12. Juli 2024 um 19.00h das historisch rekonstruierte Ritual „Drei starke Schläge“ vorgestellt werden.
Freitag, den 07. Juni 2024 Schröder-Instruktionsarbeit
Es wäre kein Festival der Freimaurer, wenn nicht auch rituelle Arbeiten durchgeführt würden.
Der Freimaurer-Distrikt Niedersachsen/Sachsen-Anhalt führt im Bereich Wolfenbüttel mehrere rituelle Arbeiten durch, die zum Teil auch historischen Charakter haben. Hierzu sind nur Mitglieder von Freimaurerlogen zugelassen. Sie sollten unter den Brüdern allgemein ein großes Interesse wecken.
Im Rahmen des Festivals der Freimaurer in Wolfenbüttel führt der Distrikt Niedersachsen/Sachsen-Anhalt eine weitere historische Tempelarbeit im Lehrlingsgrad durch.
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